| Zeitungsbericht Rheinische Post vom 21.6.08 zur Hilfe für Erdbebenopfer in China |
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Rheinische Post − Ausgabe: D−HI − Ressort: L Erscheinungsdatum: 21.06.2008 Hilfe für Erdbebenopfer Die Katastrophe in der chinesischen Provinz Sichuan hat viele Menschen das Leben gekostet. Überlebende haben psychischeFolgeschäden erlitten. Chinesische Traumatherapeuten waren auf Fortbildung in Hilden. von Barbara Jakoby Es war ein ganz normaler Mai−Tag im Krankenhaus in Chengdu, bis zu dem Moment, als die Erde inder chinesischen Provinz Sichuan bebte. Im sechsten Stock des Hochhauses operierten mehrere Ärzteteams ihre Patienten. Wenig später erreichten die schrecklichen Folgen des Bebens auch die Mediziner in der Provinzhauptstadt. „Die meisten Verletzten wurden nach Chengdu geflogen“, erzählt Dr. Yuchuan Yang, Professorin an der Universität Beijing. Für die Ärzte hieß das, Tag und Nacht arbeiten, aber auch die Konfrontation mit unendlichem Leid. Viele Überlebende waren und sind noch immer durch die schrecklichen Ereignisse schwer traumatisiert. Und nicht nur sie. Auch die Helfer brauchen Hilfe bei der Bewältigung dessen, was sie gesehen und erlebt haben. Die Traumatologie ist aber in China noch eine relativ unbekannte medizinische Disziplin. Professor Dr. Weili Wu ist die einzige Traumatherapeutin in der Provinz Sichuan. Gemeinsam mit der Psychiaterin Dr. Fang Li und Professor Dr. Yuchuan Yang nahm sie in dieser Woche an einer Fortbildung der gemeinnützigen deutschen Hilfsorganisation „Trauma Aid“ in Hilden teil.
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