| Projekt Aceh/Indonesien (abgeschlossen) |
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50 Traumatherapeuten ausgebildet, 3200 Menschen behandelt Am 26. Dezember 2004 wurden die Küsten von zwölf Anrainerstaaten des Indischen Ozeans von einer gigantischen Flutwelle überrollt. Die meisten Opfer des Tsunami waren in der indonesischen Provinz Aceh zu beklagen. Mehr als 160.000 Menschen starben, mehr als 500.000 wurden obdachlos. Bereits vor dem Tsunami war die wirtschaftliche und soziale Lage der Mehrheit der acehnesischen Bevölkerung verheerend. Seit mehr als drei Jahrzehnten befand sich die Region in einem Bürgerkrieg mit der indonesischen Zentralregierung. Fast die Hälfte der Bevölkerung hatte keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, ein Drittel der Kinder war unterernährt und fast 40 Prozent der Menschen kannten keinerlei medizinische Versorgung. Im Rahmen der Nothilfe direkt nach der Katastrophe gab es auch verschiedene psychosoziale Programme. Allerdings verfügten die Kräfte, die den teilweise mehrfach traumatisierten Tsunami-Opfern zu helfen versuchten, über keine auch nur annähernd ausreichende Qualifikation. Trauma Aid entschloss sich daher, eine Projekt zur Ausbildung von örtlichen Psychologen in Psychotraumatologie zu starten, in dessen Rahmen auch Patienten direkt therapiert werden sollten. |
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